Häufige Fragen
Was ist Music Tools Explorer?
Ein kuratiertes Verzeichnis fuer Software rund um die Musikproduktion — von Digital Audio Workstations ueber virtuelle Instrumente und Audio-Effekte bis zu KI-Werkzeugen, Notation und Open-Source-Projekten.
Jeder Eintrag traegt sein Preismodell, die unterstuetzten Formate, eine redaktionell gepruefte Kurzbeschreibung und einen direkten Link zur Herstellerseite. Kein Werbenetzwerk und keine Affiliate-Liste.
Wie kommt ein Werkzeug in den Katalog?
Auf zwei Wegen. Ein Recherche-Agent durchsucht systematisch Herstellerseiten und Fachportale — nicht nur die immer gleichen zehn bis fuenfzehn Treffer einer Websuche, sondern auch die Nischenprodukte etablierter Anbieter. Und Besucher koennen ein Werkzeug vorschlagen.
Beide Wege enden an derselben Stelle: ein Fund landet zunaechst als ungeprueft und wird redaktionell freigegeben, bevor er als vollwertiger Eintrag erscheint.
Kostet ein Eintrag etwas?
Nein. Ein Werkzeug wird aufgenommen, weil es in den Katalog gehoert — nicht, weil jemand dafuer bezahlt hat.
Davon getrennt gibt es gesponserte Platzierungen. Die sind als solche gekennzeichnet und stehen in Listen vorn. Die Kennzeichnung ist keine Hoeflichkeit, sondern Pflicht.
Was bedeutet die Markierung „Gesponsert"?
Fuer die Platzierung dieses Eintrags wurde bezahlt. Er steht deshalb in Listen vor den uebrigen und traegt sichtbar die Kennzeichnung.
Sie ist gesetzlich vorgeschrieben (UWG § 5a Abs. 4) und wird im Katalog immer angezeigt — auch im Backend ist sie sichtbar, damit niemand versehentlich eine Liste ohne sie ausliefert.
Was heisst „ungeprueft" bei einem Eintrag?
Der Eintrag stammt aus einem automatischen Fund und wurde noch nicht redaktionell durchgesehen. Name, Beschreibung und Zuordnung koennen unvollstaendig oder falsch sein.
Solche Eintraege erscheinen im oeffentlichen Katalog nicht — die Markierung ist eine Arbeitsangabe, kein Warnschild fuer Besucher.
Welche Preismodelle unterscheidet der Katalog?
Fuenf: Kostenlos, Open Source, Kauf (einmal zahlen, dauerhaft nutzen), Abo (laufende Zahlung, Zugriff endet mit ihr) und Rent-to-Own (Ratenzahlung mit Ziel Eigentum).
In der Filterleiste sind sie zu drei Gruppen zusammengefasst — kostenlos und quelloffen stehen dort zusammen.
Was ist der Unterschied zwischen „Kostenlos" und „Open Source"?
Kostenlos heisst: es kostet kein Geld. Ueber den Quellcode sagt das nichts — ein kostenloses Plugin kann geschlossen sein, eine Anmeldung verlangen oder in der naechsten Fassung Geld kosten.
Open Source heisst: der Quellcode liegt offen und darf unter einer Lizenz weiterverwendet werden. Fast immer ist so etwas auch kostenlos — aber das eine folgt nicht aus dem anderen.
Was ist Rent-to-Own?
Ratenzahlung mit Ziel Eigentum: man zahlt monatlich und besitzt die Lizenz, sobald der volle Preis erreicht ist.
Der Unterschied zum Abo ist der wichtige: bricht man ein Abo ab, hat man nichts; bricht man Rent-to-Own ab, hat man ebenfalls nichts — aber wer durchzahlt, behaelt die Lizenz dauerhaft.
Warum steht bei manchen Werkzeugen kein Preis?
Weil ein Preis dort keine Aussage waere. Bei Dienstleistungen — Session-Musiker, Mixing-Auftraege, Mastering — wird gestaffelt, verhandelt oder „auf Anfrage" abgerechnet.
In solchen Rubriken blendet der Katalog den Preisfilter deshalb aus: drei Knoepfe, von denen zwei nichts finden, sind kein Filter, sondern eine Irrefuehrung.
Brauche ich fuer eine Klangbibliothek zusaetzliche Software?
Oft ja. Viele kommerzielle Bibliotheken sind kein eigenstaendiges Instrument, sondern brauchen einen Sampler — meist Kontakt von Native Instruments, teils in der Vollversion, nicht im kostenlosen Player.
Der Katalog fuehrt das als eigene Angabe: unter „Wirtsformat" steht, was eine Bibliothek zum Laufen braucht.
Brauche ich ein Konto?
Zum Stoebern nicht. Der ganze Katalog ist ohne Anmeldung lesbar, und ohne Anmeldung wird auch kein Cookie gesetzt.
Ein Konto braucht, wer bewerten, kommentieren, eine Merkliste fuehren oder ein Werkzeug vorschlagen will.
In welchen Sprachen gibt es den Katalog?
Deutsch und Englisch. Die Sprache steht in der Adresse (/de/ beziehungsweise /en/) und laesst sich oben rechts umschalten.
Wo eine englische Fassung fehlt, zeigt der Katalog die deutsche — lieber der vorhandene Text als eine leere Stelle.
Wie schlage ich ein Werkzeug vor?
Angemeldet ueber „Tool vorschlagen" im Kontobereich. Gebraucht werden Name und Adresse der Herstellerseite; alles Weitere ergaenzt die Redaktion.
Ein Vorschlag erscheint nicht sofort im Katalog: er geht durch dieselbe Sichtung wie ein automatischer Fund.
Ein Eintrag ist falsch oder veraltet — was tun?
Ueber „Support" im Kontobereich melden. Die Nachricht landet im Postfach der Redaktion und wird dort beantwortet.
Das ist ausdruecklich erwuenscht: ein Teil des Katalogs entsteht automatisiert, und was eine Maschine gefunden hat, kann eine Maschine auch falsch verstanden haben.
Verdient die Seite an den Links zu den Herstellern?
Nein. Der Link zur offiziellen Webseite ist ein gewoehnlicher Link ohne Partnerkennung.
Die einzige bezahlte Form ist die gesondert gekennzeichnete gesponserte Platzierung.
VST3
Welches Plugin-Format brauche ich?
Das entscheidet die DAW, nicht das Plugin. Pro Tools laedt ausschliesslich AAX. Logic Pro und GarageBand laden ausschliesslich Audio Units. Fast alle uebrigen Programme laden VST3 — unter macOS meist zusaetzlich Audio Units.
Im Zweifel: VST3 unter Windows, Audio Unit oder VST3 unter macOS, AAX nur fuer Pro Tools.
Was ist der Unterschied zwischen VST2 und VST3?
VST3 bringt Seitenketten-Eingaenge, schaltet die Verarbeitung bei Stille ab und verwaltet Parameter geordnet — Automation und Fernsteuerung sind dadurch verlaesslicher.
Praktisch entscheidender ist etwas anderes: Steinberg vergibt seit 2018 keine VST2-Lizenzen mehr. Neue Plugins erscheinen als VST3; vorhandene VST2-Plugins laden viele Wirtsprogramme weiterhin.
Plugin
Was heisst „Standalone" gegenueber „Plugin"?
Ein Plugin laeuft nur in einem Wirtsprogramm — meist einer DAW —, bekommt von dort Audio oder MIDI und gibt es zurueck.
Standalone ist dasselbe Werkzeug als eigenstaendiges Programm. Praktisch zum Ueben und auf der Buehne; wer damit etwas in ein Projekt bekommen will, braucht einen Umweg.
Mixing
Womit fange ich an, wenn ich noch gar nichts habe?
Mit einer DAW und Kopfhoerern. Alles andere — Instrumente, Effekte, Bibliotheken — laesst sich hinzufuegen, ohne dass die Arbeit von vorn beginnt.
Mehrere DAWs sind kostenlos oder liegen Geraeten bei. Wer sich unsicher ist, faengt dort an und wechselt spaeter, wenn ihn etwas Bestimmtes stoert — nicht vorher.
Mastering
Was ist der Unterschied zwischen Mixing und Mastering?
Mixing fuehrt die Einzelspuren zu einem Ganzen zusammen: Lautstaerken, Panorama, Klangbearbeitung, Raum.
Mastering ist der letzte Schritt an der fertigen Mischung: Pegel, Klangbalance, Format fuer die Veroeffentlichung. Es ersetzt keine gute Mischung — und aus einer schlechten macht es keine gute.